Blutsgeschwister
Session 74
#encounter
#dungeon
Summary
Volrak erwacht kopfüber hängend in einer Höhle, umgeben von mysteriösen Ereignissen und bedrohlichen Wesen. Die Gruppe kämpft gegen Ravina und Tirael, während Alvar bewusstlos wird. Die Spannungen eskalieren in einem chaotischen Kampf voller Magie und Intrigen.
Podcast
- Volrak kommt zu sich. Auf seinen Augen lastet ein starker Druck, sie fühlen sich staubtrocken an. Er hängt kopfüber, es scheint einige Zeit vergangen zu sein.
- Sein rechtes Bein ist von irgendetwas umschlossen. Er erinnert sich, dass er nach dem Kampf gegen die Otayughs von irgendetwas gegriffen und hinabgezogen wurde.
- Als er herumschaut, sieht er nur eine Fackel, die auf ihn zukommt.
- Sinatah holt derweil das Funkgerät heraus und warnt Tex davor, den Wurm zu verlassen. Die Antwort bleibt aus, doch der Wurm bohrt sich weiter nach oben und hält nur langsam an.
- Moronur versucht etwas von dem Nebel in einer Flasche einzufangen, doch der Nebel erwischt seine Hand. Ein stechender, brennender Schmerz durchdringt ihn. Er kann die Phiole gerade so schließen. Der Nebel scheint ausbrechen zu wollen, bleibt jedoch darin gefangen.
- Alvar schaut sich die Flasche näher an und erkennt die magische Spur der Schattenklingen. Auch Sinatah blickt näher darauf und beginnt ein magisches Ritual.
- Belmont sieht aus dem Augenwinkel, dass an dem mechanischen Wurm Elemente beginnen, sich zu drehen. Er vermutet, dass Tex irgendetwas macht. In dem Moment öffnet sich die Luke. Belmont ruft warnend in den Raum, doch Tex schaut heraus und fängt an zu husten.
- Sinatah holt abermals ihren Fächer raus und schafft einen Korridor im Nebel. Im selben Moment sprintet Moronur los, auf den Wurm zu. Der Windstoß schleudert Tex nach hinten weg, er bleibt an der Kante hängen. Filigran springt Moronur nach oben, während der Nebel durch den Stoß wild an der wand Richtung Decke wabert.
- Tex greift Moronurs Arm, der prompt kehrt macht und Richtung Tor rennt. Mit einer Hand schließt er noch die offene Luke. Kurz vor der Tür springt Moronur und rutscht auf dem Bauch durch die Öffnung, bedacht darauf, dass Tex auf seinem Rücken nichts passiert.
- Volrak merkt Vibrationen in der Höhle, etwas Sand rieselt aus der Decke. Das Licht kommt näher, es wird von einer humanoiden Form, offenbar ein Mensch, getragen wird. Die Fackel leuchtet direkt vor seinem Gesicht. Ein junger Mensch, vielleicht Anfang 20, schaut ihn an. Er wirkt wie ein Schüler.
- Volrak fragt um Hilfe, die Gestalt bietet an, ihn zu “erlösen”. Volrak knurrt ihn an. Mit einem Schritt zurück fragt der Mensch, was für eine Bestie er eigentlich sei. Er saugt Erinnerungen aus Volraks Kopf, mit besonderem Blick auf seine Begleiter in dieser Höhle. Volrak kann sich aus dem Zugriff lösen, doch es scheinen genug Informationen gewesen zu sein. Der Mensch hält sich sehr bedeckt. Nachdem Volrak seine Fragen nicht beantworten möchte, greift er wieder nach seinen Erinnerungen.
- Volraks Wut ergreift ihn. Er greift nach seiner Waffe und attackiert mit voller Wucht. Doch um 2cm ist sie nicht lange genug. Der Schlag gleitet kurz vor dem Gesicht des Menschen vorbei. Die Wucht des Schlags trifft ihn trotzdem und hinterlässt einen Kratzer auf seiner Wange. Er fragt ihn nochmals, mit wem Volrak die Höhle betreten hat.
- Plötzlich lässt der Magier die Fackel fallen und fällt tot um. Ein weibliches Lachen erklingt.
- Tex fragt, wo sich Volrak befindet. Nachdem wir keine Antwort darauf haben, holt er ein flaches Gerät raus. Ein Gitter aus Licht breitet sich aus, mit der Kartografie der Höhle sieht Tex, dass es noch weiter in die Tiefe geht. Vielleicht kann Tex mit dem Wurm den Nebel durch den gegrabenen Gang ablassen. Es muss wohl nochmal durch den Nebel gehen.
- Sinatah macht die Lücke auf, Moronur greift Tex und springt auf den Wurm. Tex öffnet die Luke und beide steigen schnell hinein. Die Maschine setzt sich in Bewegung und gräbt sich nach unten und an anderer Stelle wieder hinaus.
- Sinatah blickt auf den Atlas und sieht, dass ihre Position am Rande von Anvil angezeigt wird. In der Zwischenzeit gleitet der Nebel durch das Loch nach außen. Er nimmt noch kurz die Form einer Klaue an und löst sich dann in der Luft außerhalb aus. Tex schlägt vor, dass wir wieder zurück gehen. Moronur fragt ihn, ob er irgendwie sieht, wo in der Höhle noch Wesen sind. Er findet Volraks Signal, doch da sind noch drei weitere Signale bei ihm. Sie fahren zurück in die Höhle, zu den anderen.
- Belmont schaut sich im Raum zu. Er streicht an den Wandsteinen entlang und läuft von einem Ende zum anderen. Er ist sich sicher, dass die Kultisten über diesen Weg nach Anvil gelangt sind. Mit der Ankunft von Tex und Moronur steigen auch die anderen in den Wurm. Es geht auf zur Rettung von Volrak.
- Volrak erhebt seine Waffe und möchte Richtung seines Fußes schlagen. Die Stimme ruft in dem Moment „Frugalia, es reicht“. Der Griff löst sich, er schlägt auf dem Boden auf. Er sieht nun, was ihn gehalten hat. Es ist kein Wesen, es ist eine Pflanze. Er schaut Richtung Stimme. Sie scheint gut gekleidet, ein Lederumhang liegt auf den Schultern, rote Elemente zieren die Kleidung, eine rote Klammer hält ihre schwarzen Haare zusammen. Sie spuckt auf den toten Kultisten am Boden. Volrak läuft zu ihr, tritt nach dem Kultisten und bedankt sich für die Rettung. Die Person erwähnt, dass die anderen der Gruppe sie bereits kennen, und nicht erfreut wären, sie hier zu sehen.
- Er fragt, ob sie ihm hier raus helfen kann. Doch sie eröffnet ihm, dass er hier leider nicht mehr herauskommen wird. Sie schaut auf den Kultisten, sagt „Amateure!“ und beschreibt, wie unvorsichtig sie waren. Selbst wir konnten den Eingang finden. Immerhin brenne die Stadt, das hatte ihr gefallen.
- Volrak möchte wegrennen, doch mit einem Schnippen greift die Pflanze ihn wieder. Sie fragt, warum er vor ihr Angst hat, wo es doch viel gruseligere Kreaturen auf dieser Welt gibt. Eine männliche Stimme ruft „Ravina, es reicht!“. Jedes Mal, wenn sie Spaß hat, kommt er und sagt sie solle aufhören.
- Im Wurm bereitet sich die Gruppe auf den Kampf vor. Tex merkt an, dass wir stärker geworden sind, seit er uns das letzte Mal gesehen haben.
- Als wir aus dem Boden brechen und aussteigen, ist die Freude und Erleichterung in Volraks Gesicht zu sehen. Er ruft den anderen zu, dass er Hilfe braucht. Ravina merkt an, dass sie wegen uns hier ist. An den Wänden sind Banner der Schattenklingen zu erkennen. Tirael und Ravina stehen nebeneinander und schauen Richtung Bodenöffnung.
- Alvar läuft auf Ravina zu, während diese die Arme wie zum Gruße ausstreckt. Ravina sagt, dass für sie Anvil und alles was mit der Stadt in Verbindung steht, wie Schmutz ist. Die Schattenklingen (derogatory) sind für sie Amateure, die es einfach nicht hinbekommen. Sie sollten ihr nicht im Weg stehen. Doch die Schattenklingen haben etwas, was ihr gehört.
- Währenddessen schreitet der Rest der Gruppe langsam zu Alvar. Belmont streckt den Schild nach oben - als er ihn das letzte Mal gesehen hatte, war er voller Blut. Voller Blut vom Vater der Crimsons. Tiraels Blick verfinstert sich, er schreitet nach vorne. Mit einer Geste wird Volrak durch den Raum geworfen. Sinatah schafft gerade so einen Moosteppich, bevor er aufschlägt. Er landet einigermaßen weich. Belmont hilft ihm auf und heilt ihn.
- Als Alvar einen weiteren Schritt auf sie zugehen möchte, ist er plötzlich wie gelähmt. Ravina schaut ihn an, blickt zu Tirael und ist fast überrascht, dass wir uns wirklich trauen.
- Tirael droht Belmont, dass er der letzte sein wird, der stirbt. Er wird zusehen müssen, wie sein Vater, Roderick, sterben wird. Sie haben ihn ebenfalls in ihrer Gewalt. Belmont ist erschüttert von den Worten. Doch es passt zum Fund des Goldschildes hier. Belmont spricht „es endet hier und jetzt“. Revina zielt mit ihren Waffen und schießt auf Alvar. Der Kampf beginnt.
- Mit dunkler Magie erweckt sie den toten Kultisten, der sich langsam erhebt. Als Moronur auf Revina zustürmt und ausholt, verschwindet sie in Rauch und taucht auf der anderen Seite des Raumes wieder auf. Er versucht Tirael noch zu erwischen, schafft den Schlag aber nicht ganz. Belmont teleportiert hinter Tirael und schlägt mit voller Wucht seines Schwertes auf ihn ein. Seine Miene bleibt konstant, trotz des Treffers in seinen Rücken. Er richtet sich wieder auf und dreht sich um.
- Tirael beschwört drei magische Klingen mit unbegreiflich scharfer Kante. Eine davon greift er sich und schlägt nach Belmont. Als die Klinge die magische Rüstung berührt, prallt sie davon ab. Die Kraft verteilt sich über die Platte von Anduin. Tiraels Augen färben sich rot, er beißt nach Belmont und saugt sein Blut. Nachdem er ab lässt, flüstert er ihm noch ins Ohr. „Du wirst sehen, wie das Licht seine Augen verlässt“.
- Volrak trinkt einen Heiltrank, greift dann seinen Speer und ruft „Nora, hilf mir“, während er den blau blitzenden Speer auf Tirael wirft.
- Als Sinatah Ravina angreifen möchte, wird sie von ihrem Charme verzaubert. Sie bringt es nicht mehr über sich, Ravina anzugreifen. Diese erhebt ihre Waffen und schießt auf Moronur. Die Schrotkugeln treffen nicht nur ihn, sondern auch Alvar und Volrak in seiner Nähe.
- Der tote Kultist ist hinter Belmont und versucht mit seinem Dolch zuzustechen. Die Klinge rutscht an der Rüstung ab.
- Nachdem Belmont mit seinem Schwert Tirael nochmals getroffen hat, läuft dieser zu einer Säule, hält sich fest und spricht zu Belmont, dass Roderick nicht einmal seinen Namen erwähnt haben soll. Es scheine so, als ob Roderick bereits seinen Verstand verloren habe. Er schaut zu Ravina und schlägt vor, das Ganze hier zu beenden. Aus seiner Hand entspringt ein Riss in der Säule, steigt hoch zur Decke und verteilt sich in viele weitere Risse, die den gesamten Raum durchdringen.
- Der Boden bricht auf und teilt sich in kleine Inseln auf. Moronur, Sinatah und Volrak rutschen fast ab und können sich nur knapp halten. Tirael und Ravina schweben über dem Abgrund. Doch in dem Moment bricht Alvar zusammen und verliert sein Bewusstsein.