Drachen? In Anvil?

Session 76
#dungeon
  • Belmont steht hinter Taldrin, der an der Klippe steht und nach unten schaut. Belmont fragt ihn, ob Roderick noch lebt.
  • Tex schraubt am Wurm, während Taldrin eröffnet, dass er keine Ahnung hatte, wen die Crimsons genau gefangen hielten und er erst jetzt die Verbindung sieht.
  • Sinatah hilft Tex, mit einem großen Schraubenschlüssel lösen die beiden eine der großen Schrauben. Die Reparatur wird noch eine Weile dauern.
  • Volrak steht etwas entfernt von den anderen, er blickt auf den toten Tirael und fragt sich, wer die zwei wohl waren. In jedem Fall war er ein würdiger Gegner im Kampf. Er sucht in den Überresten, vielleicht finden sich noch Gegenstände. Ein Ring kommt ihm in die Finger.
  • Moronur schaut den Ring näher wird. Im Ring findet sich eine Zahlenfolge eingraviert: 43172281
  • Moronur zieht den Ring auf den Finger. Es passiert nichts, doch beim Versuch ihn abzuziehen, löst er sich nicht. Volrak versucht daran zu ziehen, außer Schmerzen passiert aber nichts.
  • Belmont wiederholt die Frage, wo sein Vater ist. Taldrin schaut ihm in die Augen, sie sind voller Reue. Er fragt, was das letzte war, was Belmont über ihn gehört hat. Roderick brach damals auf Richtung Sturmwrackinsel, doch laut Taldrin kam er dort nie an. Belmont hat ihn nicht gehen sehen, er hatte nicht erwartet, dass er nicht zurückkehren sollte.
  • Alvar schaut den beiden zu, bringt sich aber nicht weiter ein.
  • Taldrin läuft über die Fläche. Er scheint betroffen zu sein, weil er die Verbindung zwischen Belmont und Roderick nicht kannte.
  • Sinatah schaut Tex hochinteressiert zu, doch ihre ständigen Fragen nerven ihn. Sie geht zu Volrak und schaut sich den Ring an Moronur an.
  • Taldrin kann Belmont zu Roderick bringen, doch dabei darf absolut nichts schief gehen.
  • Vor etwa 12 Jahren sind die Crimson-Geschwister getrennte Wege gegangen. Tirael und Ravina sind ihrem Vater wie blind gefolgt. Sie wollten Rache an Roderick nehmen. Eines Tages waren sie dafür zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Doch Taldrin weiß nicht, warum Roderick unter die Stadt getrieben hat, unter den Amboss.
  • Mit den Kultisten ist der Weg durch Anvil gefährlich wie wenig anderes. Wir sind auch unter Zeitdruck, bald werden die anderen merken, dass seine Geschwister nicht zurück kommen. Die Crimsons waren nicht stark genug, um Roderick zu brechen.
  • Taldrin läuft zum toten Kultisten. Tirael habe nie viel von ihnen gehalten, doch sie gaben den Hinweis, der ihn zu Roderick brachte.
  • Sinatah prüft den Ring. Er hat nekrotische Kräfte und wird töten. Panik steigt in Moronur hoch.
  • Alvar fragt Taldrin, warum Tirael den Ring tragen konnte. Taldrin eröffnet, dass Tirael bereits tot war. Es gilt wohl, den Tod auszutricksen.
  • Moronur fragt Tex nach einer Säge. Er fängt an, im Wurm zu suchen. Alvar weiß nicht genau, wie viel Zeit Moronur noch bleibt. Taldrin geht von einigen Tagen aus.
  • Moronur erkennt im Gespräch mit Taldrin, dass der Ring zum Tod führt, aber nicht selbst den Tod herbeiführt. Tirael wäre mit diesem Ring nie einen natürlichen Tod gestorben.
  • Alvar tritt zu Moronur und versucht, etwaige Flüche zu bannen. Als das nicht greift, versucht er die kompletten magischen Effekte zu kontern, doch das zeigt ebenso keine Veränderung.
  • Die Gruppe bindet ihre Seile zusammen und reicht sie Moronur, der sein drohendes Schicksal wohl erstmal verdrängt hat. Irgendwann muss wohl jeder sterben.
  • Mit dem langen Seil um die Schulter rennt Moronur den Schacht vertikal nach oben. Er lässt das Seil nach unten gleiten und zieht Belmont nach oben. Gemeinsam halten sie, während Volrak nach oben steigt. Sinatah nimmt Alvar auf den Rücken und klettert ebenso nach oben. Auf der Wand bildet sich ein Portal, aus dem Taldrin hervortritt.
  • Gemeinsam laufen sie in Richtung der Tür, die ins Innere von Anvil führt. Alle sind geschwächt vom Kampf. Belmont macht Schritt um Schritt, doch plötzlich fällt er auf die Knie. Die Müdigkeit holt ihn ein. Ein Satz von Roderick kommt ihm den Kopf: „Ehre und Stolz helfen dem Paladin im Kampf, doch es gewinnt der, der am Ende auf beiden Beinen steht“
  • Taldrin holt einen kleinen Gegenstand aus der Tasche und entfacht ein Feuer aus dem Nichts. Auch Belmont sieht ein, dass es Zeit zum Ausruhen ist, wenn auch nur kurz.
  • Etwas gestärkt tritt Taldrin ans Tor und fragt Belmont, ob er weiß, wer es geschaffen hat, Belmont verdächtigt Lucius, als Teil seines Verrats.
  • Nacheinander treten alle durch das Portal, sie finden sich auf dem kalten Steinboden des Gemäuers wieder. Taldrin warnt uns nochmals. Wenn wir hier auffliegen, fliegen auch alle anderen auf. Wir würden nicht mehr lebendig rauskommen.
  • Mit magischer Hilfe werden alle unsichtbar. Nur der Atem und die Schritte sind noch wahrzunehmen. Als Sinatah den Zauber wirkt, merkt sie wie Belmonts Hand nach ihrer greift. Er zittert.
  • Taldrin greift sich etwas Sand aus einer Ecke, den er beim Laufen hinter sich rieseln lässt. Die ersten Schritte sind problemlos, es ist niemand sonst hier.
  • An ein paar Kellerräumen vorbei fällt Belmont ein leichter lila Schimmer auf. Die purpurnen Flammen der Stadt scheinen durch die Kellerfenster hinein. Belmont erkennt beim Blick nach draußen nicht, wo wir uns in Anvil befinden. Leute laufen auf der Straße vorbei.
  • Nach einer Abbiegung nach links finden wir uns in einem sehr langen Gang wieder, der mit Fackeln beleuchtet ist. Sinatah sieht mehrere Türen, am Ende des Ganges ist eine große Tür mit Metallbeschlägen. Belmont erkennt das Tor zur alten Schmiedekammer, die an den Amboss angrenzt. Er erkennt auch Spuren, die darauf hinweisen, dass etwas durch diesen Raum bewegt wurde. Erdreste überall, Steine in den Ecken.
  • Sinatah bemerkt, dass eine der Türen leicht offen steht. Sie öffnet den Spalt leicht, ein Kultist steht in einer Küche und bereitet sich etwas zu essen zu. Ein anderer Kultist liegt weiter hinten im Raum und schläft.
  • Belmont und Sinatah wollen die beiden gleichzeitig überrumpeln. Belmont schleicht sich an die schlafende Schattenklinge, während Sinatah sich dem Nachwuchskoch nähert. Sie schneidet ihm die Kehle durch, der Kultist sackt sofort tot zusammen.
  • Belmont greift den Hals und drückt langsam zu, sodass der Kultist keine Stimme hat. Als er aufwacht, fragt Belmont, dass die Crimsons wissen möchten, wie sie mit dem Bannkreis vorankommen. Der Kultist sagt, dass er zu stark ist, dass sie ihn nicht brechen können. Auf die Frage wo Malakar sei, erschrickt der Kultist und fragt, wer Belmont ist. Belmont drückt zu, das Genick knackt und der Kultist verliert jegliche Körperspannung.
  • Die beiden entfernen die Roben, Sinatah reinigt das Blut mit einem magischen Wink. Sie verkleiden sich, anschließend erneuert Taldrin die Unsichtbarkeit, was die Verkleidung nahezu unnötig macht.
  • Mit druidischen Kräften lässt Sinatah von außen eine Ranke hinter der Tür wachsen, um den Zugang zu versperren. Wir laufen den Gang weiter entlang. Nach einigen Schritten öffnet sich eine Tür neben uns, ein Kultist tritt heraus. Nach einem kurzen Blick dreht er sich Richtung der großen Türe und läuft weg von uns. Wir folgen langsam. Bei einer erloschenen Fackel bleibt er abermals stehen und versucht sie an einer anderen erneut zu entzünden. Dazu muss er durch uns durch.
  • Mit katzengleicher Eleganz weichen alle aus. Jede einzelne Bewegung verfehlt knapp eine Person. Nach getaner Arbeit tritt der Kultist an die große Tür, klopft an, und sie öffnet sich langsam.
  • Belmont ist dicht hinter Taldrin, er sieht eine zusammengebrochene Säule mit Kampfspuren. In der Schmiede arbeitet niemand. Alle Türen sind geöffnet, ein heller Schein strahlt von der Wand aus einem Raum am anderen Ende. Vier Kultisten scheinen gemeinsam einen Zauber auf das Licht zu wirken. Im Raum vor uns schläft ein schwarzer Drachling.
  • Taldrin spricht überrascht, dass seine Geschwister sicher nichts mit Drachen zu tun hatten. Belmont ist überzeugt, dass das Licht von Roderick stammt.
  • Belmont schlägt vor, am Drachen vorbei zu schleichen. Taldrin weist darauf hin, dass der Drache auf keinen Fall aufwachen darf.
  • Sinatah erinnert sich daran, dass der Drache unter dem Amboss quasi schon immer geschlafen hat. Es wurden über die Jahre zwar Eier gefunden, jedoch muss sie irgendjemand hierher gebracht und ausgebrütet haben. Auf der Sturmwrackinsel haben Aufzeichnungen gezeigt, dass der schlafende Drache zwar nicht sprechen kann, aber sehr wohl zuhört. Vielleicht konnte er jemanden wie die Crimsons oder Malakar rekrutieren. Er kennt die Motivationen und Geheimnisse der Leute, auch wenn er selbst nicht handeln kann.
  • Er hat es geschafft, einen der stärksten Sicherheitsmechanismen in Anvil zu überlisten. Doch wie hat er das geschafft?
  • Taldrin schlägt vor, dass er den Drachen am Schlafen halten kann, wir dann aber den Rest machen müssen.
  • Wir teilen uns auf, um die zwei Kultisten im Raum gleichzeitig zu neutralisieren. Doch Alvar tritt gegen einen kleinen Stein. Vom Geräusch aufgeschreckt schaut der Kultist vor ihm zurück und hat dadurch die andere Schattenklinge im Blick. Belmont nimmt das wahr und hält Sinatah auf, bevor sie zusticht.
  • Moronur läuft auf den anderen Kultisten zu und versucht, ihn mit einem Schlag auf den Kopf niederzustrecken. Doch der Schlag hat nicht das gewünschte Ergebnis. Der Kultist strauchelt, der Drache bewegt sich auf dieses Geräusch hin. Taldrin startet sofort seinen Schlafzauber, um den Drachen wieder zu beruhigen. Nur noch Alvar und Volrak sind unsichtbar. Volrak schlägt mit seiner Gleve zu, die Schattenklinge schreit auf. Sinatah lässt einen Pfeil aus ihrem Bogen fliegen, doch auch dieser Pfeil bringt ihn nicht zu Boden.
  • Einer der vier zaubernden Kultisten schaut nach hinten zum Schrei. In dem Moment pulsiert das Licht und wirft die vier Magier zu Boden.